Archive for 2013

30th Dezember
2013
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Die Berliner Polizei hat in Frankfurt einen gewaltbereiten 21jährigen Berliner Neonazi festgenommen. Seit Anfang des Monats wurde nach dem Flüchtigen gefahndet, da er zusammen mit einem weiteren Neonazi in Berlin-Hellersdorf einen vermeintlich linken Jugendlichen schwer verletzt hatte. Bereits vorher soll er Wahlplakate beschädigt haben.

Quelle: Deutsche Presse-Agentur (dpa)

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16th November
2013
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Etwa 13 Jugendliche im Alter zwischen 13 bis 18 Jahre wurden von der Polizei festgenommen, nachdem sie auf einen Frankfurter Sportplatz rassistische Parolen gebrüllt hatten. Zudem beleidigten sie einen offensichtlich asiatisch aussehenden Mann und dessen Begleiter ebenfalls rassistisch. Gegen vier der Jugendlichen läuft ein Strafverfahren wegen Volksverhetzung.

Quelle: Berliner Zeitung, Jungle World

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29th September
2013
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Eine Person wird aus rassistischen Motiven geschlagen.

Quelle: Opferperspektive

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9th September
2013
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Im Bereich der Straßenbahnunterführung Friedenseck werden ein Hakenkreuz sowie eine “88” entdeckt.

Quelle: Polizei Brandenburg

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8th September
2013
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Bereits mehrmals musste die Recherchegruppe von neonazistischen Vorfällen berichten, die sich im Umfeld der Frankfurter Kneipe “Die Bierbar” ereigneten. Ein bierseliger Abend mit einem Nazi-Liedermacher vor einigen Wochen in besagtem Lokal ist nun Anlass genug, sich ein wenig intensiver mit der Kneipe zu befassen:

“Die Bierbar”

“Die Bierbar” ist in der Bergstraße 189, auf der Ecke eines Frankfurter Wohnhauses angesiedelt, in demselben Haus, in dem auch der antirassistische und antifaschistische Verein Utopia seit Jahren seinen Sitz hat. Dieser Verein war den Gästen schon des öfteren ein Dorn im Auge, sodass es zu mehreren Übergriffen und Sachbeschädigungen im und am besagtem Wohnhaus kam.

Im Sommer 2006, als die Kneipe noch “Mocki’s Bierbar” hieß und der Inhaber ein anderer als der heutige war, griffen dortige Gäste nach einem Fussball-WM-Spiel ein Hoffest des Utopia e.V. an, Im Dezember desselben Jahres versuchten sich einige stadtbekannte Neonazi-Hooligans, nachdem sie den Abend in der Kneipe verbracht hatten, gewaltsam Zutritt zum Wohnhaus zu verschaffen, in dem sich auch der Utopia e.V. befindet.[1]

Im November 2008 griffen mehrere rechte “FCV”-Hooligans eine Gruppe von Antifaschist_innen vor der Kneipe an und verletzten sie. Dies geschah, nachdem die Hooligans bereits vorher eine Sachbeschädigung am Vereinseigentum des Utopia e.V. im dortigen Wohnhaus begangen hatten. Die Täter wurden daraufhin zu Bewährungsstrafen verurteilt. [2]

Im Mai dieses Jahres wurden insgesamt zwei Hakenkreuze an der Eingangstür des Wohnhauses angebracht. Beim zweiten Mal hatte sich an besagtem Abend eine Gruppe junger Männer zunächst in der “Bierbar” aufgehalten, um dann gegen die Tür des Wohnhauses zu treten und Parolen wie „Kommunistenschweine“ zu rufen. [3]

Am 9. August 2013 schließlich fand in der Kneipe eine Feier mit dem Frankfurter Liedermacher Björn Brusak statt, der neonazistisches Liedgut, darunter Landser und Frank Rennicke, zum Besten gab. Die alarmierte Polizei erstattete gegen die anwesenden Gäste und den Liedermacher Anzeige wegen Volksverhetzung sowie wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Wer ist eigentlich Björn Brusak?

Der 28-jährige Frankfurter Björn Brusak ist, wenn er nicht gerade deutsche Soldaten besingt, Unternehmensberater für den privaten Haushalt bei der Telis Finanz AG, einer Finanz- und Unternehmensberatungsgesellschaft, in Frankfurt (Oder). Laut seinem “Facebook”-Profil hat er am Otto-Brenner-Gymnasium sein Abitur abgelegt. Zudem erfährt man, dass Brusak offensichtlich Fan des Apartheidsregimes in Südafrika ist, welches bis 1994 eine rassistisch legitimierte Vorherrschaft der weißen Südafrikaner über die schwarzen darstellte. Brusak posiert dementsprechend auch mit Gitarre vor der ehemaligen Nationalflagge Südafrikas oder gibt rassistische und gewaltverherrlichende Meldungen über die angebliche Unterdrückung der weißen Bevölkerung weiter. Auch interessant ist seine Freundesliste, in der unter anderem der offenbar ehemalige Frankfurter Neonazi Stefan Schulz vertreten ist.

Ob im Büro mit Anzug oder mit Gitarre vor der Fahne des südafrikanischen Apartheidsregimes: Björn Brusak aus Frankfurt (Oder). (Quelle: facebook)

Ob im Büro mit Anzug oder mit Gitarre vor der Fahne des südafrikanischen Apartheidsregimes: Björn Brusak aus Frankfurt (Oder). (Quelle: facebook)

Stefan Schulz (mitte, mit Bauchtasche; am 29. Mai 2010 auf einer Neonazidemonstration in Bernau b. Berlin).

Stefan Schulz (mitte, mit Bauchtasche; am 29. Mai 2010 auf einer Neonazidemonstration in Bernau b. Berlin).

Und was sagt Inhaber Guido Tietgen dazu?

Guido Tietgen ist seit einigen Jahren Inhaber der “Bierbar”. Der gelernte Klempner besitzt noch zwei weitere Lokale in der Region: das “Diebels Live” in Frankfurt sowie das “Café Oscar” in Eisenhüttenstadt. Im Juni 2004 stellte er als Wirt des mittlerweile geschlossenen “Preussenecks” der NPD Räumlichkeiten für eine Saalveranstaltung mit zwei Liedermachern zur Verfügung. [4] In der Frankfurter “Bierbar” hatte Tietgen den inzwischen verstorbenen, mehrmals verurteilten Neonazi Christian Steinicke als Barkraft angestellt. Und auch sonst besuchen die “Bierbar” eher Gäste, die sich dem politisch rechten Spektrum zuordnen oder zumindest mit diesem kein Problem haben. Konsequenzen aus seinem Neonazi-Stammklientel zog Tietgen nur einmal kurzzeitig nach dem Überfall seiner Gäste auf eine Gruppe Antifaschist_innen 2008 – er erteilte ihnen Hausverbot. Das ist jedoch längst wieder aufgehoben. Und so tummeln sich in seiner Kneipe weiterhin Gäste mit Thor-Steinar-Klamotten oder Neonazi-Liedermacher.

Guido Tietgen (Quelle: diebelslive-ffo.de)

Guido Tietgen (Quelle: diebelslive-ffo.de)

Quellen

[1] Vgl. http://apap.blogsport.eu/files/2013/02/rechercheoutput_ffo_2.pdf
[2] Vgl. https://recherchegruppe.wordpress.com/2011/03/15/prozess-gegen-fcv-hooligans-beginnt/
[3] Vgl. https://recherchegruppeffo.noblogs.org/post/category/chronologie/
[4] Vgl. http://apap.blogsport.eu/files/2013/02/rechercheoutput_ffo_2.pdf

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9th August
2013
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In der Nacht vom 09. zum 10.08.2013 wurde in dem Frankfurter Lokal “Die Bierbar” eine Geburtstagsfeier, bei welcher der Frankfurter Liedermacher Björn Brusak auftrat, durch die Polizei beendet. Hintergrund dafür war, dass Lieder der verbotenen Rechtsrockband “Landser” sowie des rechten Liedermachers Frank Rennicke zum Besten gab.
Gegen den Liedermacher sowie die sechs anwesenden Gäste wurde ein Verfahren wegen Volksverhetzung gemäß §130 StGB sowie wegen Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gem. § 86a StGB eingeleitet.

Quelle: antifaschistische recherchegruppe frankfurt (oder)

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12th Juli
2013
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Kurz vor Mitternacht bemerkten Anwohner_innen ruhestörenden Lärm, der aus dem Gewerbegebiet Georg-Richter-Straße kam. Dort fand im Vereinsheim des Rockerklubs “Streetfighters” eine Party statt, bei der neonazistische Musik gespielt wurde. Die verständigte Polizei löste die Veranstaltung auf. Von allen Beteiligten wurden die Personalien aufgenommen und es wurde Anzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gestellt.

Quelle: antifaschistische recherchegruppe frankfurt (oder)

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3rd Juli
2013
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zuerst erschienen auf gegenrede.info

Pinnow (ipr) Am Freitag hat es in Frankfurt (Oder) eine Hausdurchsuchung bei einem Angehörigen der Kameradschaft Kommando Werwolf (KSKW) wegen des Verdachtes auf unerlaubten Waffenbesitz gegeben. Das hatte der Durchsuchte Mario M. [Müller, Anm. recherchegruppe] am Freitag selbst auf seinem Facebook-Profil gepostet.

Mario Müller in seinem Tattoostudio in der Sophienstraße 23. (Quelle: Facebook)

Mario Müller in seinem Tattoostudio in der Sophienstraße 23. (Quelle: Facebook)

Aus dem dort abgebildeten Durchsuchungsbefehl geht hervor, dass sowohl die Firmenräume als auch das Fahrzeug des 50-Jährigen durchsucht werden sollten. Die Pressestelle der Polizeidirektion Ost hat die Durchsuchung bestätigt und mitgeteilt, dass es sich bei den gefundenen Waffen beim ersten Draufschauen wohl um Softair Modelle handele.

Gegen sechs Uhr in der Früh sollen die Beamten
angerückt sein und die Wohnung in der Leipziger Straße auf den Kopf gestellt haben. Der KSKWler macht in einem Statement Frankfurter Antifas für den Polizeieinsatz verantwortlich. Die hatten jüngst in einem Artikel auf inforiot.de berichtet, dass Mario Ms Tatooladen in der Sophienstraße der Ersatz für den seit Ende März nicht zur Verfügung stehen “Sturmladen” im Frankfurter Triftweg sein könnte. Über Akteneinsicht hofft Mario M. nun die Namen der Hinweisgeber outen zu können. Mario M. hat inzwischen seine Aussagen zum Staatsbesuch und das Foto des Durchsuchungsbeschlusses von seinem Facebokk-Profil wieder entfernt.

Kameradschaft Kommando Werwolf

Im Frühjahr war die Kameradschaft Kommando Werwolf das erste Mal ins Blickfeld der Öffentlichkeit geraten als sie über Facebook zu einer Rechtsrockveranstaltung in Finowfurt auf dem Grundstück der Familie Mann mobilisierte, die Klaus Mann lediglich als Gründungsfeier für die Partei “Die Rechte” angemeldet hatte.

Kommando Werwolf taucht in den Verfassungsschutzberichten des Landes Brandenburg nur mittelbar auf. Es gibt eine enge Verbindung zur Nazi-Band “Frontfeuer”, die bei Auftritten Westen und T-Shirts mit dem Emblem der Terrorcrew KSKW tragen. Außerdem hatte sich ein führender KSKWler, Sven L.[Lemke, Anm. recherchegruppe], in ein altes Fabrikgebäude im Frankfurter Triftweg eingemietet. Im VS-Bericht 2011 heißt es dazu, dass es “2011 drei Mal für rechtsextremistische Konzerte genutzt wurde. Daran nahmen bis zu 200 Personen teil. Damit stellte dieser Ort eine feste Größe für das Konzertgeschehen 2011 in Brandenburg dar.”

Sven L. hat mittlerweile den Mietvertrag verloren. Das Fabrikgebäude steht nicht mehr zur Verfügung und Sven L. soll auf der Suche nach neuen Möglichkeiten ein Grundstück 40 Kilometer südwestlich von Frankfurt (Oder) gefunden haben. Die Konzerte scheint die Gruppe allerdings nach Finowfurt verlegt zu haben.

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21st Juni
2013
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Die Polizei durchsucht in der Leipziger Straße ein Firmengelände sowie ein Auto eines 50jährigen
Angehörigen der Kameradschaft Kommando Werwolf (KSKW) wegen des Verdachtes auf unerlaubten
Waffenbesitz.

Quelle: gegenrede.info

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6th Juni
2013
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Gegen 01.15 Uhr kam es zu einer Auseinandersetzung in der Diskothek “Bananas”, wobei, offensichtlich aus rassistischen Motiven, ein arabischstämmiger Mann mit einer Glasflasche auf den Kopf geschlagen wurde.Dabei erlitt er eine Platzwunde, die von herbeigeholten Rettungskräften behandelt werde musste.
Die Polizei wurde ebenfalls verständigt und nahm noch am Tatort die Ermittlungen auf.

Quelle: Internetwache Brandenburg

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