Archive for April, 2008

20th April
2008
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In den frühen Morgenstunden des 20.04.2008 griffen fünf Rechtsextreme drei Jugendliche in Höhe der Arbeitsagentur in der Heilbronner Str. an und verletzten zwei am Ellbogen und den dritten im Gesicht. Zunächst flog ein Stein in Richtung der drei, dann folgten Faustschläge und Schläge mit einem Teleskopschlagstock und einem Schlagring. Noch in Tatortnähe konnte die herbeigerufene Polizei drei der fünf Angreifer (von denen zwei, ein 19- und ein 22-Jähriger, bereits wegen Propagandadelikten, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Raub und Körperverletzung der Polizei bekannt sind) stellen. Die drei Täter wurden wenig später wieder auf freien Fuß gesetzt und bedrohten die drei Betroffenen wenige Stunden später in einer Diskothek, weil sie die Polizei gerufen hätten und einer als Angehöriger eines vermeintlichen Antifaschisten erkannt worden sei.
Die Polizei geht davon aus, dass die beiden flüchtigen Täter gegen 5:30 Uhr nochmals gewalttätig geworden sind. Sie griffen einen 28-jährigen Mann in der Tunnelstraße mit einem Teleskopschlagstock an und verletzten ihn am Kopf. Gegen den 18-jährigen Hauptverdächtigen aus Frankfurt (Oder) wurde Haftbefehl erlassen, und er wurde in eine JVA überführt. Er wurde erst im Herbst 2007 für drei Jahre auf Bewährung aus der Haft entlassen.

Quellen: Internetwache Brandenburg und Betroffene

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10th April
2008
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Alle Jahre wieder kommt es in Dresden um den 13. Februar, dem Jahrestag der Bombardierung, zu einem der größten europäischen Neonaziaufmärsche. Bereits Anfang der 90er Jahre wurde Dresden zur „Hauptstadt der (rechten) Bewegung“ deklariert. Das ungeheure Potential, mit rechten Inhalten an das Gedenken der Dresdener Bürger anzuknüpfen, wollten sich die Neonazis nicht entgehen lassen. Mittlerweile hat sich der Neonaziaufmarsch zur größten überregionalen Veranstaltung der rechtsradikalen Szene Deutschlands gemausert. 2005 erreichten die Neonazis mit ca. 7000 TeilnehmerInnen bislang ihr Mobilisierungsmaximum.

Jedes Jahr nehmen auch Frankfurter Neonazis an dem Aufmarsch der Rechten teil. In diesem Jahr waren Personen beteiligt, die dem harten Kern der rechten Hooligangruppierung „FCV“ angehören. Von ihnen ist v.a. Andreas Bressel als langjähriger aktiver Neonazi bekannt. Schon im März 1999 wurde bei ihm bei einer Hausdurchsuchung ein Papier gefunden, das zur Bildung einer freien Kameradschaft unter dem Namen „SA Sturm Frankfurt“ aufrief.[1] Andreas Bressel nimmt seit mehreren Jahren regelmäßig an Neonaziaufmärschen teil, hat Ende der 90er Jahre relativ erfolglos versucht, Demonstrationen anzumelden, war im „Nationalen und Sozialen Aktionsbündnis Mitteldeutschland“ (NSAM) aktiv und verfügt inzwischen über umfangreiche Kontakte in die bundesdeutsche Neonazi- und Hooligansszene. Neben ihm nahmen auch mehrere jüngere FCVler teil. Christian Brendel, Christoph Büttner und Benjamin Richter beteiligten sich erstmals an dem Neonzaiaufmarsch in Dresden.

Quelle

[1] Hinter den Kulissen … Faschistische Aktivitäten in Brandenburg – Update `99

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5th April
2008
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Aus einer 10-köpfige Gruppe von “FCV Ultras” kam es gegen 18:30 Uhr am Südringcenter zu “Sieg Heil” Rufen. Der 19-jährige Albert Grzelak, der durch Zeugen eindeutig als Täten identifiziert werden konnte, wurde vorläufig festgenommen.

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5th April
2008
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Beim Spiel des “FFC Viktoria” gegen den “Babelsberger FC” am 05.04.08 kam es zu erheblichen Störungen durch die ortsansässigen FCV-Hooligans. Gegen die frankfurter Anhängerschaft wurden 32 Platzverweise ausgesprochen und 10 Ingewahrsamnahmen durchgeführt. Die Frankfurter zeigten während des Heimspiels abermals ihre rechtsextremen Transparente mit Aufschriften wie “FCV gegen Links”.
Auch in Zusammenhang mit den Fussballspiel wurde eine Gruppe an der Grenze wegen unerlaubten Waffenbesitzes festgenommen. Sie hatten sich vor dem Spiel in Slubice mit Wurfsternen und anderen verbotenen Waffen eingedeckt.

Quelle: Polizeibericht

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2nd April
2008
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Dienstagmittag würde in der Heilbronner Straße ein 24-jähriger Mann in Gewahrsam genommen. Aus einer Gruppe von vier Männern hatte er mehrmals “Sieg Heil” gerufen. Die verständigte Polizei konnte den Täter noch vor Ort feststellen. Er wurde zweifelsfrei von Zeugen wiedererkannt.

Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung

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